EIN SAMS ZUVIEL

EIN SAMS ZUVIEL

Unsere Aufführungen zur Weihnachtszeit:

Zum Inhalt:

Herr Taschenbier hat an seinem Geburtstag einen heftigen Streit mit Frau Rotkohl über die (fehlende) Erziehung des Sams. Und da passiert es: Er wünscht sich, dass Frau Rotkohl auch ein Sams bekommt, damit sie einmal merkt, wie das ist und –schwupps- taucht unter ihrem Küchentisch ein zweites Sams auf. Dies führt natürlich zu allerlei Chaos und Verwechslungen. Außerdem ist Herrn Taschenbiers Sams eifersüchtig, weil das andere Sams total lieb ist und sogar Frau Rotkohls Herz erobert. Da lässt es sich Einiges einfallen, um es wieder loszuwerden. Seine größte Angst: dass es für immer bleibt, weil es an einem Sonntag gekommen ist!
Wie in allen Sams-Geschichten ist auch in dieser viel los. Taschenbiers Sams macht jede Menge Unfug. Die norddeutsche Frau Rotkohl mit einem Faible für Erika könnte sich pausenlos darüber aufregen. Herr Taschenbier bangt wie immer um sein Zimmer und versucht, sie zu beschwichtigen. Und dazwischen der zauberhafte Herr Mon, der sich zunächst nicht so recht traut, Frau Rotkohl seine Liebe zu gestehen. Es gibt viel zu lachen, aber auch nachdenkliche Momente. Was tun, wenn einen Gefühle wie Eifersucht oder Wut überkommen? Was kann Eifersucht anrichten? Beinahe hätte Taschenbiers Sams damit alles kaputtgemacht. Doch zum Glück- sonst wäre es ja keine Sams-Geschichte- findet alles ein gutes und versöhnliches Ende!
Ein rasant, bunt und mit viel Musik inszeniertes SAMS- Stück über Liebe und Eifersucht
für die ganze Familie.

Zu den Autoren:

Paul Maar, geboren 1937 in Schweinfurt, ist ein preisgekrönter Autor und Illustrator von Kinder- und Jugendbüchern. Weltbekannt wurde er als Erfinder des wilden, lustigen Fantasiewesen "SAMS"- wie zahlreiche Theaterinszenierungen und Verfilmungen belegen. Er scheint mit seiner unkonventionellen Figur, die den schüchternen und angepassten Herrn Taschenbier immer wieder in die Bredouille bringt, genau ins Schwarze getroffen zu haben: So stark und angstfrei möchten wir gerne sein, Kinder wie Erwachsene! EIN SAMS ZU VIEL sorgt mit der neuen Figur eines "Anti-Sams", das lieb und brav ist, für eine brillante Gegenüberstellung von zwei grundsätzlich verschiedenen Charakteren. Und bewirkt damit, dass große und kleine Zuschauer*innen sofort Partei ergreifen für das eine oder andere Sams...und sich selbst darin wiedererkennen. Mit seinem Inszenierungs- Partner Christian Schidlowsky, selbst Theatermacher und Autor, entwickelte Paul Maar mit diesem Stück eine herrlich mutmachende, stärkende Geschichte und brachte sie zur Uraufführung, neben weiteren Werken aus seiner Feder wurde sie zur gefeierten Inszenierung.

Es spielen:
Silke Bollhorst, Claus Franke, Tinka Klindtwort, Erwing Rau, Sissi Zängerle

Regie:
Silke Bollhorst & Sissi Zängerle
Musikalische Leitung:
Erwing Rau
Bühnenbild:
Felix Kapper & Elard Lukaczik
Verlagsrechte:
Verlag für Kindertheater Weitendorf GmbH, Max-Brauer-Allee 34, 22765 Hamburg
Fotographie:
Volker Althaus

Kleiner Appetitmacher:


Ins Leben zurück...bei der Kunstaktion FRÜHLINGSERLACHEN gaben wir mit den Figuren von EIN SAMS ZU VIEL einen ersten Eindruck von der Rückkehr von Spielfreude und Lebendigkeit ins Alltagsgrau!

  Aufführungen ab 2018:
Theater Syke / Stadthalle Verden
/
Kulturzentrum Lagerhaus Bremen / Theater Putbus / Stadthalle Borken
NEUSTART  2021:

*Theaterberg Bremen
31.7.  & 3.8.2021 15Uhr
*Picknick Konzerte Oldenburg
1.8.2021

* Stadthalle Emmerich

verlegt vom 10.1.2021 auf den 25.9.2021

Dauer der Inszenierung: 1h 15Min. inclusive 10 Min. Pause

Silke Bollhorst als Regie und das NEUE SAMS:

Silke Bollhorst ist seit über 25 Jahren als Schauspielerin tätig. Sie gehörte zu den Gründungsmitgliedern des Weyer Theaters und des Bremer Tourneetheaters gemeinsam mit dem ehemaligen Leiter Ullrich Matthaeus. Nachdem sie in den Anfangsjahren ihrer Karriere vor allem in Boulevardkomödien überzeugte, brilliert sie heute auch in ernsthaften Stoffen wie z.B. dem Wirtschaftsdrama TOP DOGS. An der Deister Freilichtbühne Barsinghausen führte sie ihre erste große Regie in der Komödie IN 80 TAGEN UM DIE WELT. Seit 2015 spielt sie als festes Ensemblemitglied beim MURDER MYSTERY DINNER in Hamburg und Hannover und überzeugt auch immer wieder als Volksschauspielerin in plattdeutscher Mundart und in Kindertheaterproduktionen.
Mit ihrem großen künstlerischen Erfahrungsschatz, ihrer ansteckenden Neugierde und ihrer unbändigen Spiellust bereichert sie nun das Leitungsteam des BTT und ist dort neben dem Sams Numero 2 als Eva in BENEFIZ- JEDER RETTET EINEN AFRIKANER zu sehen.

Claus Franke als HERR TASCHENBIER

Claus Franke stammt ursprünglich aus Nürnberg und ist seit 1988 in Bremen als freier Schauspieler zu Hause. Er ist Gründungsmitglied des Jungen Theaters Bremen und des Bremer Ensembles. Mit beeindruckender spielerischer Vielfalt hat er in verschiedensten Inszenierungen mitgewirkt, z.B. im Bremer Kriminaltheater, im Bremer Tourneetheater, im Packhaustheater und im Bremer Theater. Außerdem ist er des Öfteren als Akteur in freien Performances im Rahmen von Kulturfestivals zu erleben oder als Moderator auf Kulturfestivals tätig. Beim Bremer Tourneetheater übernimmt er in der aktuellen Produktion BENEFIZ-JEDER RETTET EINEN AFRIKANER die Rolle des Eckhardt und begeistert Klein und Groß als schrulliger, harmonieliebender und musizierender Herr Taschenbier in der Kinder-Produktion EIN SAMS ZU VIEL.

Tinka Klindtwort als das SAMS:

„Theater ist der seligste Schlupfwinkel für diejenigen, die ihre Kindheit in die Tasche gesteckt haben“ ist das Lebensmotto der quirligen, vor Lebensfreude übersprudelnden SAMS-Darstellerin, die Ende der 90er Jahre die Bremer Impro-Theatergruppe INFLAGRANTI mitbegründete.
Seit 2007 ist sie als freie Schauspielerin, Theaterpädagogin und Dozentin tätig und gibt den „Impro- Virus“ weiter an Menschen von 6 – 60. Nun zelebriert sie nicht mehr allein den Moment, sondern lernt für das Bremer Tourneetheater auch mal Text auswendig und überzeugt hier in mehreren Schauspiel-Inszenierungen. In EIN SAMS ZU VIEL gibt sie als frecher Wirbelwind ihr Gesangsdebut.

Erwing Rau als musikalische Leitung und HERR MON:

Erwing Rau stammt aus Chile und arbeitet seit 40 Jahren Schauspieler, Erzähler und Regisseur in Europa. Er war Hauptdarsteller im Münchener Volkstheater unter der Intendanz von Ruth Drexel, und war als Filmschauspieler an der Seite von Hans Clarin beim SWF Baden-Baden zu sehen. Viele Auszeichnungen und Preise begleiten seine langjährige Karriere, in der er auch immer wieder Leitungsverantwortung z.B. für die Schauspielschule am Waldau Theater Bremen übernommen hat. Seit fast 20Jahren leitet er gemeinsam mit seiner Frau ein eigenes Theater: Die "Kastanie“ in Martfeld. Zuletzt in Bremen in der Inszenierung DER TOD UND DAS MÄDCHEN zu sehen, übernimmt er beim Bremer Tourneetheater die hinreißende Rolle des Herrn Mon in EIN SAMS ZU VIEL und kehrt hier - auch als musikalischer Leiter- wieder einmal zum Kindertheater zurück.

Sissi Zängerle als Regie und FRAU ROTKOHL:

Sissi Zängerle ist seit 1999 als Schauspielerin und Sängerin auf großen und kleinen Bühnen in Deutschland und Europa zu sehen. Ausbildung zur klassischen Theaterschauspielerin in Berlin am Europäischen–Theater–Institut, es folgten klassischer Gesangsunterricht, Sprecherseminare und Camera–Acting. 2008 führte das Schicksal Sissi nach Bremen, wo sie in vollen Zügen die Freiheit des Wanderns durch verschiedenste Genres und Sparten genießt. Seit 2009 ist sie auch als Regisseurin, Filmschauspielerin und Schauspieldozentin tätig, besonders am Herzen liegen ihr transkulturelle Kinder- und Jugendprojekte und der soziale Theaterbereich.
Sissi Zängerle schätzt sich glücklich, gemeinsam mit Silke Bollhorst das Bremer Tourneetheater zu leiten und sich mit EIN SAMS ZU VIEL und einem wundervollen Ensemble als Frau Rotkohl in die Kinderherzen zu spielen.

Unsere Inszenierung EIN SAMS ZU VIEL im Pressespiegel:

Kreiszeitung Syke- von Michael Walter, Nov.2018:
Halbzeit beim Syker Weihnachtstheater: Liebe und Eifersucht im Zeichen des Sams
„…..Die Inszenierung ist bunt und rasant und voller pfiffiger Regie-Ideen. Türen werden zum Beispiel kurzerhand um 90 Grad gedreht, damit die Kinder sehen können, wer davor steht. Und damit die Kinder beide Samse auf der Bühne besser unterscheiden können, hat das Rotkohl-Sams einen Sprachfehler („Du bift ein total fopfialgeftörtef Fampf!“)…“
Kreiszeitung Verden- von Christel Neumann, Dez 2018:
Weihnachtstheater Stadthalle Verden
„…Tolle Schauspieler, tolle Kostüme und entsprechende Kulissen boten alles, was die meisten bereits aus den Kinderbüchern von Paul Maar kannten….“
„…Glückshormone wurden aber gleichermaßen bei den kleinen wie großen Zuschauern freigesetzt und das rotzfreche Sams avancierte im Nu zum Publikumsliebling. Das Bremer Theater hat aus der literarischen Vorlage von Paul Maar und Christian Schidlowsky eine geradezu zauberhafte Bühnenadaption gemacht und damit nicht nur die vielen Kinder im Publikum sondern auch deren erwachsenen Begleitpersonen begeistert….“
„…Sämtliche Figuren waren ebenso liebevoll wie humorvoll skizziert, angefangen bei den so unterschiedlichen Samsen über den immer nach Harmonie strebenden Herr Taschenbier und die strenge Frau Rotkohl hin zu dem linkischen wirkenden Herr Mon….“
„…Mit „Ein Sams zu viel“ ist demnach eine rundum gelungene Fortsetzung der Sams-Geschichten gelungen, die das Bremer Tourneetheater gekonnt auf die Bühne gebracht und ausgeschmückt hat.“

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